Offenes Forum Hamburg

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

es ist endlich so weit: das offene Forum Hamburg trifft sich am 21.04.2016 ab 15:00 Uhr. Genaue Ortsangaben gibt es nach Anmeldung bei Carsten „CaSi“ Will casi.will@gmx.de oder unter info@isdv.net.

Vom Vorstand wird Marcus mit dabei sein.

Auch dieses Forum steht allen Mitgliedern und Nicht-Mitgliedern offen. Wer gerade in der Stadt ist, möge einfach vorbei kommen.

Teilt bitte diese Veranstaltung und ladet Freunde und Kollegen dazu ein!

Wir. Gemeinsam. Jetzt.

ISDV-Fachtagung „Unternehmerrisiko Scheinselbständigkeit“

Die ISDV e.V. und der Wirtschaftsrat der CDU e.V. arbeiten gemeinsam an der Thematik Scheinselbständigkeit und der Weiterentwicklung der Live-Entertainmentbranche.
Der Wirtschaftsrat der CDU e.V. ist ein bundesweit organisierter unternehmerischer Berufsverband mit derzeit rund 11.000 Mitgliedern, der 1963 gegründet wurde. Er bietet seinen Mitgliedern eine Plattform zur Mitgestaltung der Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik. Daher auch de Name „… der CDU“.
Der Wirtschaftsrat ist in allen politischen Strukturen tief verwurzelt und steht der ISDV als starker Partner zur Seite.

Die Kooperation beginnt mt einer Podiumsdiskussion „Unternehmerrisiko Scheinselbständigkeit“ in Stuttgart am 02.03.16 unter anderem mit:

Kai Whittaker MdB (Mitglied im Ausschuss für Arbeit und Soziales, Deutscher Bundestag, Berlin)
Christa Weidner (Sprecherin der Arbeitsgruppe Scheinselbständigkeit, VGSD e.V.)
Dirk Vialkowitsch (Geschäftsführer, vacos GmbH, Nagold)
Marcus Pohl (1. Vorsitzender ISDV e.V.)
Henning Rümenapp (Gitarrist der deutschen Rockband Guano Apes)
Andreas Schwarz (Mitglied der Geschäftsführung, Direktor, Deutsche Rentenversicherung Baden-Württemberg, Karlsruhe)

Moderation: Steffen Beck (Sprecher der Sektion Stuttgart/Mitglied im Bundesvorstand Wirtschaftsrat der CDU e.V.)

Anmeldungen bitte an die info@isdv.net

Das Ende der Freelancer?

Scheinselbstständigkeit ist mittlerweile omnipräsent und stellt die Veranstaltungsbranche vor riesige Herausforderungen. Es avancierte zu einem Top-Punkt des Verbandes und steht auf der Agenda ganz oben.

Seit Gründung der ISDV hat der Verband mit vielen Betroffenen (Selbstständigen sowie Unternehmern) gesprochen, Urteile gesammelt und recherchiert. Dabei wurde immer deutlicher, wie stark die Branche bereits davon betroffen ist und weiter betroffen sein wird. Der kürzlich erschienene Gesetzesentwurf von Arbeits- und Sozialministerin Andrea Nahles erhöht die Relevanz des Themas für unsere Branche um ein Vielfaches. Durch den Einblick in verschiedene Urteile und Gespräche mit Kollegen und Politikern sieht die ISDV die Notwendigkeit, über Scheinselbstständigkeit und die damit einhergehenden Statusfeststellungsverfahren (SFV) und die geplanten Änderungen ausführlich zu informieren und aufzuklären. Leider existiert nach wie vor kein einheitlicher Bewertungskatalog, nachdem ein Prüfer den Selbstständigen während eines SFV beurteilen kann. Die Einschätzung erfolgt als Einzelfallbetrachtung und somit eher willkürlich. Es gibt jedoch Kriterien, die zur Unterscheidung von selbstständiger und scheinselbstständiger Arbeit herangezogen werden.

Hier geht es weiter zum Artikel in der Jubiläumsausgabe des Production Partners:

Das Ende der Freelancer?

ISDV Question & Answer zu Crewcheck – online Webinar am 28.01.16, 14 Uhr

Hallo alle in der Branche,

seit letztem Jahr kommt das Thema Crew-Check (https://www.crewcheck.org/) immer wieder auf.
Einige Firmen stellen ihre Personalplanung bereits darauf um und viel Mitglieder und Nichtmitglieder haben Fragen zur Plattform.
Die ISDV hat mit Simon Stürtz von Crew-Check gesprochen. Er kann alle Fragen aus erster Hand beantworten. Ebenso wird anhand eines Accounts gezeigt, wie es von Techniker-Seite funktioniert und wie es von Booker-Seite aussieht, welche Daten verfügbar sind usw.
Ihr könnt über http://www.gotomeeting.de/online-meetings/webinar/webinar-beitreten   dabei sein und Fragen stellen.

Zielgruppe: alle Selbständigen und potenziellen Nutzer des Systems Crew-Check
Termin: Donnerstag, 28. Jan 2016, 14:00 Uhr Dauer zirka 1 Stunde.

Einwahl mit folgenden Geräten: Android- und iOSX-Geräte, Festnetztelefon, Internet-Browser auf allen Plattformen. Vereinzelte Linux-Systeme könnten nicht dazu fähig sein.
Die kostenlosen Apps von „gotowebinar“ machen das ganze sehr leicht.

Der Chat ist Kostenlos für alle Teilnehmer. 100 Teilnehmer können gleichzeitig dabei sein. Als neuer Teilnehmer ist man stumm geschaltet und kann sich per Knopfdruck melden. Simon nimmt die Fragen entgegen. In diesem Moment wird der Teilnehmer frei geschaltet, um zum sprechen.

Nutzt diese Möglichkeit und stellt eure Fragen!
Du kannst Dich auch vorab zum Webinar „Q&A Crewcheck“ anmelden unter:

https://attendee.gotowebinar.com/register/8665605553339417345

Nach der Anmeldung erhältst Du eine Bestätigungs-E-Mail mit Informationen zur Teilnahme am Webinar.
Für alle, die sich spontan einklingen wollen, hier die Zugangdaten:

Webinar-ID: 107-745-851
http://www.gotomeeting.com/webinar/join-webinar
Bildschirmfoto 2016-01-23 um 18.08.10
Wir hoffen auf rege Beteiligung!

Arbeitsbedingungen von Selbständigen – Umfrage

WE NEED YOUR SUPPORT !!!

Der VGSD hat eine bundesweite Umfrage zu Arbeitsbedingungen, Verdienst und Lebensumständen von Selbständigen gestartet.  Wir wollen uns daran beteiligen, damit wir auch für unsere Branche mal reale Zahlen auf den Tisch bekommen. All Eure Angaben sind und bleiben anonym.

Bitte tragt bei der Frage nach der Branche „Eventbranche“ oder „Veranstaltungsbranche“ ein. So können wir die Daten separieren.

Wir bitten alle ISDV-Mitglieder, solche, die es werden wollen, die, die es nicht werden wollen und alle unbeteiligten Selbständigen, mit uns die Erhebung der VGSD zu unterstützen, indem ihr die folgende Umfrage ausfüllt.

Das Ganze dauert ca 15 Minuten.

Vielen Dank und eine schöne Woche!

Der Link: http://freelancersurvey.com

Offenes Forum Frankfurt/Rhein-Main

Liebe Freunde, liebe Kollegen!

Frankfurt und das Rhein-Main-Gebiet treffen sich am 01.02.2016 zum Offenen Regionalforum.
Unser Gastgeber ist Steffen Haas, bei dem ihr auch den Veranstaltungsort erfahren könnt. Vom ISDV-Vorstand wird Marcus Pohl vor Ort sein.

Einige Themen werden sein:

– Installation des Offenen Forums: Termine, Turnus, Themen…
– Die ISDV: Wer ist sie, was will sie?
– Scheinselbständigkeit

Diese können aber gern durch die Runde erweitert werden.
Eingeladen sind alle selbständigen Dienstleister der Veranstaltungsbranche, aber natürlich auch interessierte Angestellte, Azubis, Praktikanten…

Das Forum ist für Mitglieder und Nicht-Mitglieder offen.

Bitte sagt mit einer kurzen Mail an haas.steffen@gmx.net zu, wenn ihr kommen möchtet, damit der Platz reicht. Unter dieser Mailadresse, sowie unter info@isdv.net erfahrt ihr auch den Veranstaltungsort.

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Wir. Gemeinsam. Jetzt.

ISDV vor Ort

Unter diesem Motto war Marcus Pohl, 1. Vorstandsvorsitzender der ISDV, in der letzten Woche bei verschiedenen Podiumsdiskussionen und Vorträgen vor Ort und hat sich von den dortigen Rednern und Betroffenen darüber informieren lassen, wie der Stand der Dingen in Sachen Scheinselbständigkeit ist.

Los ging es in München mit einer Podiumsdiskussion verschiedener Verbände für Selbständige, die sich aus ganz Europa zusammengetan haben und 2010 das „European Forum of Independent Professionals“, EFIP, gründeten. Sie berichteten darüber, wie die Situation in den europäischen Mitgliedsstaaten ist. Grundsätzlich haben alle, bis auf die osteuropäischen Staaten, dieselben Probleme. Deutschland ist dabei eines der strikteren Länder. In allen Staaten fordern vornehmlich die Gewerkschaften strengere Gesetze gegen Scheinselbständige. Die Vorstellung, dass nicht alle Selbständigen in diese Position gezwungen werden, existiert bei den Gewerkschaften jedoch nicht. Die Niederlande haben dieses Problem bereits erkannt und vor allem auch das wachsende Potenzial der Einzelunternehmerschaft, die in vielen Bereichen, z.B. der IT-Branche, Graphikdesign, Office-Services und Schulungen zu finden ist. Man nennte sich in dem Zusammenhang „iPro“, Independent Professional. Diesen Begriff empfinde ich als viel zutreffender als den Begriff Freelancer oder etwas anderes. – Wir werden näher mit der EFIP zusammenrücken, um uns am europäischen Schirm zu beteiligen.

http://freelancers-europe.org

Nächster Stopp war Frankfurt. Eine Betroffene berichtete in einer Vortragsreihe darüber, wie es ihr erging, als sie mit drei Verfahren wegen scheinselbständiger Arbeitsverhältnisse konfrontiert wurde. Eine erschreckende Geschichte, die sie damit begann, indem sie alle Zuhörer dazu aufforderte den gesunden Menschenverstand abzuschalten, sonst würde man den Vortrag nicht durchhalten. – Dem war so. Wir werden dazu in der kommenden Ausgabe der Production Partner ein Interview mit ihr führen. – Dieser Vortrag wurde von unserem Partnerverband, dem VGSD e.V., durchgeführt. Hier sei auch noch einmal auf die Petition des VGSD verwiesen. Bitte unterzeichnet diese Petition unter: www.vgsd.de/kampagne-scheinselbststaendigkeit/.

Der dritte Termin war in Berlin. Der VLD (Verband der Chauffeur und Limousine Service Unternehmen Deutschland e.V.) lud zur Podiumsdiskussion mit Vertretern der DRV, FDP, BG-Verkehr und Fuhrgewerbeinnung. Es gab sehr lebhafte Diskussionen, besonders in Bezug auf die Äußerungen des DRV-Vertreters. Demnach ist es nicht vorstellbar, dass jemand das Risiko einer Selbständigkeit auf sich nehmen wolle und aus diesem Gedanken heraus sind alle Subunternehmer unter Generalverdacht und deren Auftraggeber natürlich sowieso. Viele Punkte, die gegen das Vorgehen der DRV vorgebracht wurden, sind von derselben mit einem Wisch: „Das Gesetz sagt es so und wir nutzen nur unseren Handlungsspielraum.“ (sinngemäß!) vom Tisch gefragt worden. Auch alle Argumente, die vom Rechtsanwalt vorgebracht wurden bezüglich der Einzelfallbetrachtung, müssen Nachlässigkeiten einzelner Prüfer sein. Standardtexte gäbe es nicht. Nur komisch, dass über 95% aller Betriebsprüfungen im ersten Anlauf als positiv, also scheinselbständig, entschieden werden. Es wurde zeitweise hitzig, aber am Ende konnte die Moderatorin doch allen das Versprechen abnehmen, die diskutierten Punkte in ihre Ämter und Parteien zu tragen, um einen Prozess in Gang zu setzen, der verbindliche Regularien und Rechtssicherheit schafft. – Ich denke, das reicht noch lange nicht.

Als nächstes ging es nach Rüsselsheim, diesmal eine Veranstaltung der IHK zum Thema Kreativwirtschaft Design-to-Business. – Ein ganz anderes Thema. Es ging um den Nutzen und die Bedeutung von Design für das Wachstum von Unternehmen. Die Digitalisierung ist bei uns in der Branche schon sehr hoch. Dies ist jedoch im normalen Industriebereich überhaupt nicht so. Wir trafen hier viele Einzelunternehmer, Startups und Zukunftsforscher. Einer sehr interessante Mischung, die auch großes Interesse an unserem Verband zeigte. Auch die IHK interessierte sich für uns und wollte mehr über uns erfahren. Man weiß eben auch dort nicht wirklich etwas über die „Subkultur Veranstaltungswirtschaft“.

Es sind weitere Veranstaltungen auf unserem Zettel. Wenn jemand von Euch von einer Veranstaltung erfährt, bei der wir dabei sein sollten, gebt uns bitte Bescheid. Wir bringen uns gern ins Gerede.

Wir. Gemeinsam. Jetzt.