ISDV vor Ort: 59. Bühnentechnische Tagung der DTHG

Eigentlich sollte auf der diesjährigen BTT die neue Meisterprüfungsordnung vorgestellt werden. Groß war folglich auch das Interesse der Anwesenden. Leider fand wider Erwarten keine finale Vorstellung statt. Die beiden bestehenden Prüfungsordnungen werden um ein Jahr, bis Ende 2019 verlängert.
Inhaltlich gab es dennoch einiges, was bekannt gegeben werden konnte. So ist man sich einig, dass es einen allgemeinen Meister geben wird und die Fachlichkeit durch das Thema der Projektarbeit erkennbar wird. Der Bedarf an spezialisierten Fachkräften in den einzelnen Gewerken soll durch weitere Fortbildungen gedeckt werden, die im Europäischen Qualifikationsrahmen auf der Stufe 5, also zwischen Fachkraft (Stufe 4) und Meister (Stufe 6) angesiedelt werden. Die Anzahl dieser Module ist noch nicht entschieden und soll durch die igvw entwickelt werden. Eine gute Lösung für Fachkräfte, die nicht unbedingt Meister werden wollen.
Zusammensetzen soll sich die Meister-Fortbildung voraussichtlich aus 3 Schwerpunkten: Veranstaltungsprozesse (Planung und Realisierung), Betriebs- und Personalmanagement sowie der Projektarbeit.
Interessant für alle Quereinsteiger in der Veranstaltungsbranche dürfte noch der Hinweis sein, dass weiterhin eine Weiterbildungsmöglichkeit ohne vorangegangener Ausbildung zur Fachkraft für VT gegeben sein wird.

ISDV vor Ort: BAGSV

In Berlin sitzen die Verbände der Selbständigen aus 28 Branchen zusammen und diskutieren im Rahmen der Bundesarbeitsgemeinschaft Selbständigenverbände (BAGSV) die aktuelle Situation zu den Themen #Scheinselbständigkeit, #Altervorsorge für Selbständige, Abmahnproblematik und das weitere strategische Vorgehen der BAGSV.

Wir. Gemeinsam. Jetzt.

ISDV vor Ort: 59. Bühnentechnische Tagung der DTHG

Hubert Eckart und Christian Buschhoff stellten auf der BTT in Dresden das länderübergreifend entwickelte ETTE-Projekt vor.
ETTE ermöglicht eine Einstiegsqualifikation für mehr Sicherheit und Kompetenzvermittlung an technische Mitarbeiter, respektive Stagehands. Mit gesundem Menschenverstand und ohne Gesetzeslitanei soll dem Bühnenarbeiter die Fähigkeit vermittelt werden, gefahrlos unter Anleitung Arbeiten auf Bühnen durchführen zu können.
Das Augenmerk liegt dabei auf „protect yourself and your environment“.
Der ETTE-Pass wird dabei zum international gültigen Dokument, mit dem der Besitzer seine Grundkompetenz für Arbeiten auf Bühnen nachweisen kann.
Lehr- und Lernmaterial sind open source, mehrsprachig und kostenfrei für jeden auf der ETTE-Homepage verfügbar: http://www.stage-tech-edu.eu
Die ISDV unterstützt ETTE vollumfänglich und möchte sich bei allen bedanken, die dieses längst überfällige Projekt vorangetrieben haben.
Deutsche Theatertechnische Gesellschaft – DTHG

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ISDV vor Ort: Werner Bonhoff Stiftung

Susanne und Merten sind in Dresden auf der BTT (siehe separater Post), Martin war in Stuttgart bei der Landesfachkommission des Wirtschaftsrates Messe-, Tourismus- und Eventwirtschaft.
Und Basty und Marcus sind in Berlin bei der
Verleihung des Werner-Bonhoff-Preises 2018. Dieser Preis wird verliehen „wider des Paragraphen-Dschungels“ und geht an Menschen, die sich dem Regelwahn widersetzen und sich dafür einsetzen, dies zu ändern.

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ISDV vor Ort: 59. Bühnentechnische Tagung der DTHG – Dresden

Warum werden Frauen am Theater immer noch anders bezahlt als ihre männlichen Kollegen? Braucht es eine Frauenquote im Vorstand der DTHG? Wie können sich Frauen in der Theaterbranche besser vernetzen und austauschen? Warum ist das Thema Vereinbarung von Beruf und Familie kein Thema für Frauen UND Männer?

Der Round Table „Netzwerk Frauen im Theater“ der DTHG mit den Moderatorinnen Anja Dansberg und Martina Meyer zeigt einmal mehr, wie reichhaltig und übergreifend die Themenvielfalt in der Veranstaltungsbranche ist. Mit etwa 40 Frauen aus den unterschiedlichsten Berufsfeldern und vielfältigen Biografien, waren die 90 Minuten Round Table inhaltsreich, kontrovers und spannend. Die ISDV ist mit im Boot und möchte sich für die Selbständigen in der Theaterwelt stark machen und die DTHG bei gemeinsamen Themen unterstützen.
Bild: Deutsche Theatertechnische Gesellschaft – DTHG

ISDV vor Ort. Wirtschaftstag 2018

ISDV vor Ort.

Wirtschaftstag Teil 2 beginnt mit einer US-style Impulsrede des SAP-Vorstandssprechers Bill McDermott mit dem Thema
„How to run big business and care about things.“

Österreichs Bundeskanzler Kurz spricht in einer sehr smarten Art über die Entbürokratisierung Österreichs und die Furcht der Wirtschaft vor dem fleißigen Beamten, der die Regulierung stets hoch hält. Die Spannungen in der EU müssen abgebaut und Gräben geschlossen werden. Die Sicherheitspolitik und ein starkes Miteinander werden die Schwerpunkte seines Ratsvorsitzes in der EU sein.

Bundeskanzlerin Angela Merkel spricht im Anschluss über die Themen, wie Versorgung ländlicher Gebiete mit Internetzugängen, die dringend nötige Entbürokratisierung, Entgegnung der kalten Progression, Wohnraum und viele soziale Themen – auch vor dem Hintergrund der Digitalisierung. Die Stärkung der sozialen Marktwirtschaft und eng damit verbunden die Steigerung des Wertes der Arbeit – das ist auch ein zentrales Thema der ISDV für unsere Branche – wird von Frau Merkel als wichtiges Thema der aktuellen Regierung angesehen. Sie kündigt ein sehr weitgehendes Portal für e-Government an, das bis zum Ende der Legislaturperiode aktiv werden soll.
Viel motivierendes Flammenschwert für das Unternehmertum und die Neuordnung der EU, aber auch selbstkritische Töne runden die Rede ab.

Die ISDV mitten drin, bei vielen Gesprächen mit den Teilnehmern des Wirtschaftstages zu unseren Themen, wie Scheinselbständigkeit, Arbeitsbedingungen und Bezahlung.

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Private Altersvorsorge – wie es besser gehen kann

Private Altersvorsorge – ein Thema, mit dem man sich besser früher als später befassen sollte. Und das eine Menge Fallstricke mit sich bringt. Wie es besser gehen könnte zeigt Plusminus in einem interessanten Beitrag, bei dem auch ein Blick über die Landesgrenzen hinaus geworfen wird. Hier geht es direkt zur Mediathek.

Entlastung für gesetzlich Krankenversicherte geplant

In das Thema „Beitragsentlastung in der gesetzlichen Krankenkasse“, zu dem die ISDV gemeinsam mit weiteren Selbstständigen seit Monaten in der Diskussion wie im engen Austausch mit dem Gesetzgeber steht, ist einige Bewegung bekommen. So hat das Kabinett aktuell einen Gesetzesentwurf hierzu als besonders eilbedürftig eingestuft, der eine Gesamtentlastung der Beiragszahler von acht Milliarden Euro vorsieht. Zumindest für Kleinselbsständige ist eine Entlastung vorgesehen: geplant ist, den monatlichen Mindestbeitrag zur gesetzlichen Krankenkasse auf € 171,- zu halbieren.

Weiter Informationen zum Kabinettsbeschluss in einem Bericht der „Tagesschau“ vom 06. Juni hier.

„Plusminus“-Beitrag jetzt in der ARD-Mediathek!

Gemeinsam mit den weiteren in der bagsv (Berufsarbeitsgemeinschaft Selbstständigenverbände) vertretenen Verbände arbeitet die ISDV engagiert an einer Senkung der Mindestbemessungsgröße für Selbstständige in der gesetzlichen Krankenversicherung. Wie bereits vermeldet, hat sich das ARD-Journal „Plusminus“ in einem sehenswerten Beitrag gestern Abend der Thematik gewidmet. Wer die Sendung verpasst hat – unter folgendem Link findet sich der Beitrag in der ARD-Mediathek: https://bit.ly/2L5YsR5

Krankenversicherung für Selbstständige Thema bei „Plusminus“

„Krankenversicherung als Armutsrisiko“ – unter diesem Motto widmet sich das ARD Magazin „Plusminus“ in der heutigen Sendung (ab 21.40h) der Problematik der Beitragsberechnung für Selbstständige. Hier geht es zur Vorankündigung der Sendung. Für alle, die heute nich die Möglichkeit haben, die Sendung zu sehen, folgt morgen der Link zum Beitrag in der Mediathek der ARD.