ISDV vor Ort: der BAVBT und die ISDV trafen sich in Mainz

Ziel des Gespräches mit dem „Bundesarbeitgeberverband der Bühnen- und Tribünenbauer e.V.“ war es, sich kennen zu lernen und über die gemeinsamen Ziel auszutauschen.
In dem fast 3 stündigen Gespräch zwischen Peter Schmitt und Peter Schwemann (beide Vorstand BAVBT) und Merten Wagnitz und Marcus Pohl (beide ISDV) sind eine ganze Reihe an gemeinsamen Ziele ausgemacht worden.

Themen waren u.a.:
– der Wandel der Branche
– Vergütung und Wert der Arbeit
– Zertifizierungen pro und contra
– Ausbildungssituation, Ausbildungszukunft
– Stagehand-Situation

Daraus wird nun eine Zusammenarbeit beider Verbände entstehen.

(Foto: ISDV; vlnr: Merten Wagnitz, Peter Schwemann, Marcus Pohl, Peter Schmidt)

Knut Borowski wird „Head of Foren“ der ISDV

Wir freuen uns über die Unterstützung des Vorstandes bei der Leitung der „Offenen Foren“.
Als bundesweiter „Head of Foren“ wird Knut Borowski aus Berlin seine Arbeit aufnehmen.

Seine Hauptaufgaben:

  1. Initiativen der Forenleiter unterstützen, anschieben, am Laufen halten und motivieren

2. Den Foren Aufgaben stellen, sammeln und auswerten/ aufbereiten

3. Ansprechpartner der Forenleiter

4. Auf Regelmäßigkeit der Foren achten

5. Gesprächskulturen etablieren, Sitzungsleitung unterstützen

6. Mitgliederakquise forcieren

7. Zu den bundesweit stattfindenden Foren fahren und Kontakt halten

8. Darauf achten, dass Berichte über die Foren verfasst und Online veröffentlicht werden
Wie freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit und wünschen Knut viel Spass.

Neue Studie über Solo-Selbständige

Neue Studie über Solo-Selbständige des Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) veröffentlicht.

Das BMAS hat den Forschungsbericht „Solo-Selbständige in Deutschland – Strukturen und Erwerbsverläufe“ veröffentlicht.
Unsere Branche ist leider wieder nicht berücksichtigt.
Nichtsdestotrotz kann man folgendes ableitend:
Den Solo-Selbständigen geht es besser, als Frau Nahles und die Gewerkschaften meinen. Ein interessanter Punkt ist, dass das Einkommen derjenigen Selbständigen deutlich höher liegt, die eine Altersvorsorge betreiben. Klar, bei mehr Kosten muss mehr Geld her.
Dies bekräftigt unseren Standpunk: Wenn es eine Versicherungspflicht gibt die von der IHK geprüft wird und die IHK daraufhin eine Marktzulassung in Form eines Zertifikates „zugelassener Dienstleister in der Eventwirtschaft“ vergibt, leistet dies dieser Tatsache Vorschub. – Genau das brauchen wir.

Findet ihr Euch in den Verdienstwerten, Arbeitsstunden und Versicherungsstatistiken wieder?
Schickt uns Eure Kommentare auf Facebook.

Unter folgendem Link könnt ihr die Studie herunterladen:

http://www.bmas.de/DE/Service/Medien/Publikationen/Forschungsberichte/Forschungsberichte-Arbeitsmarkt/fb-465-solo-selbstaendige.html

2. Offenes Forum Berlin

Christian Blaschke läd zum 2. offenen Forum Berlin ein.
Themen sind:
– was ist die ISDV
– was will sie erreichen
– Scheinselbständigkeit
– politische Ausrichtung der ISDV
– u.v.m.

Mitglieder und Nicht-Mitgleider sind herzlich eingeladen sich zu informieren, mit zu reden, die Meinung zu sagen.

Mehr Infos und Anmeldung bei
Christian Blaschke
c.blaschke@light-transfusion.de

oder unter info@isdv.net

https://www.facebook.com/events/1010714832338334/

ISDV beim Dialogforum #NeueZeiten der SPD Bundestagsfraktion

Die Sitzung im Reichstagsgebäude am 11.5. war eine neue und gute Erfahrung für uns. „Uns“ sind Marcus Pohl und Basty Duellmann, Vorsitzende der ISDV e.V.
Man traf sich in der SPD-Bundestagsfraktions-Presselobby im Sitz des Deutschen Bundestages, Berlin.
Frau Birgit Kömpel (MdB), Dr Martin Rosemann (MdB, Projektleiter SPD) und Herr Christian Fliesek (MdB) waren die Leiter der Veranstaltung. Teilnehmer waren UnternehmerInnen sowie ExpertInnen aus Verbänden und Institutionen.
Es handelte sich um eine Projektgruppe der SPD namens #-Neue Zeiten. Eine sogenannte Hashtag-Veranstaltung, zu der es bereits Sitzungen gegeben hatte. Aus diesen vorangegangenen Foren wurden die Fragestellungen für diese abgeleitet.
Sinn und Zweck des Ganzen ist es, den Abgeordneten des Bundestages und den Referenten der Partei Meinungen, Ideen und Ansichten aufzuzeigen, aus denen sie dann politische Themen und am Ende auch Gesetzesvorlagen entwickeln.
Es gab eine Zusammenfassung, die die Herleitung der Themen erklärte. Im Anschluss an die Begrüßung und Einleitung wurden die Teilnehmer in drei Gruppen aufgeteilt, die sich jeweils mit einem Kernthema beschäftigten:

Mindestabsicherung
Pflichtversicherung
Beitrag

Die Themen waren zufällig verteilt. Wir saßen in der Gruppe Mindestabsicherung.
Herr Fliesek war der Diskussionsleiter. Es wurde gar nicht so kontrovers gesprochen, wie ich (Marcus) es erwartet hatte. Es gab durchaus unterschiedliche Ansichten, aber alle waren der Meinung, dass es eine Pflichtversicherung für Selbständige geben müsse, die eine Mindestabsicherung bietet. Alle Beteiligten versuchten möglichst nah an die Handhabung ähnlich einem Angestellten zu kommen, was wir für nicht zielführend halten.
Ich warf ein, dass ich kein Anhänger einer Pflichtversicherung sei, wohl aber eine Versicherungspflicht befürworte. Das gehört zum Selbständig-Sein dazu, wie das Steuern zahlen. Auch eine Zugangshürde zum Markt können wir (ISDV) uns in dem Zusammenhang vorstellen, welche Dumping unterbinden und eine Überschwemmung des Marktes zumindest eindämmen würde. Die Kontrolle der Zugangsbestimmungen könnte die IHK vornehmen. So kann man sicherstellen, dass „der Selbständige“ sich sozial absichert. Gleichzeitig wird eine Verdienst-Untergrenze beschrieben.
Das war für alle am Tisch eine neue Sichtweise. Ein Mitarbeiter der IG Metall empfand den Vorschlag als unglaublich einfach und viele Probleme auf einmal lösend. Der Vorschlag war allerdings nicht im Sinne der SPD-Direktive. Der Direktive war es sogar wichtig, zwischen Solo-Selbständigen und anderen Selbständigen zu unterscheiden. Die Gruppe empfand das als unnötig.
Offensichtlich sollte das Ergebnis der Diskussion sein, dass alle für eine Pflichtversicherung in der GRV (gesetzliche Rentenversicherung) stimmen. Dies würde der SPD gut in die Karten spielen.
So war unser Eindruck von der Konsenzabsicht durch Herrn Fliesen (MdB) für unsere Gruppe und so wurde es den anderen Teilnehmern auch als Ergebnis vorgestellt.
Ich widersprach als einziger. Alle anderen raunten zwar und nuschelten vor sich hin, aber niemand traute sich, es laut zu sagen. – Wir werden sehen, was am Ende im Protokoll steht.
Diese Veranstaltung war der Anfang von einer Reihe an VA´s die noch kommen werden. Wir sind im Verteiler und werden wieder geladen werden und anstreben, dass wir überall mitreden.
Die Rückmeldungen zu Gesprächen abseits der #-Gruppe sind jedenfalls sehr positiv. Fast die Hälfte der Anwesenden will sich mit uns treffen und tiefer an der Idee arbeiten.
Wir können also folgendes Fazit ziehen: erfolgreiche Veranstaltung für die ISDV. Ein Anfang ist gemacht und wir werden ernst genommen. Top!

• Marcus + Basty für die ISDV •

2. Offenes Forum Hamburg

Liebe Kollegen, liebe Interessierte,
wie beim ersten Treffen beschlossen, wollen wir versuchen uns alle 2 Monate zu treffen. Es ist klar, dass wir, was die Arbeit angeht, gerade in die aktivste Phase des Jahres eintreten, aber vielleicht hat ja doch die/der eine oder andere Zeit.

https://www.isdv.net/blog/event/2-offenes-forum-hamburg/?preview_id=686&preview_nonce=206be61f69&preview=true

Wir. Gemeinsam. Jetzt.

BREAKING NEWS – ISDV in den Reichstag geladen.

Die ISDV hat nach 14 Monaten ihres Bestehens das erste politische Etappenziel erreicht.
Als Nachwirkung unserer Podiumsdiskussion in Zusammenarbeit mit dem Wirtschaftsrat in Stuttgart sind wir auf dem Einladungsverteiler der Hearing-, Forum- und Ausschusssitzungen gelistet.
Die SPD-Bundestagsfraktion beschäftigt sich im Rahmen ihres Projekts „NeueZeiten – Arbeits- und Lebensmodelle im Wandel“ mit dem Thema der sozialen Absicherung von (Solo-) Selbständigen. Hierzu findet am 11. Mai im Reichstag ein Dialogforum mit Politikern, Unternehmern sowie Experten aus Verbänden und Institutionen statt. Die Vorsitzenden der ISDV werden unsere politischen Positionen vor Ort vertreten.

WIR. GEMEINSAM. JETZT.