Endlich online Mitglied werden!

Ihr könnt Euren Antrag auf Mitgliedschaft nun auch bequem am Laptop, Handy oder Tablet ausfüllen. Die Wartezeiten zwischen Soundcheck und Show oder beim Load Out können endlich sinnvoll genutzt werden.
Auch um die Überweisung müsst ihr Euch nicht mehr kümmern. Wir dürfen per SEPA-Mandat abbuchen.

Let’s go: Auf den Link „Mitglied werden“ gehen und den Antrag ausfüllen
https://www.isdv.net/blog/mitgliedsantrag/

Wir. Gemeinsam. Jetzt!

Die ISDV e.V. widerspricht DGB-Vorsitzenden Reiner Hoffmann zu „Arbeiten 4.0, digitale Arbeit gestalten“

Letzte Woche trafen sich Kanzlerin Merkel, die Minister Nahles, Schäuble, de Maiziere und Gabriel mit Vertretern von Wirtschaft, Gewerkschaften und Wissenschaft, um über „Arbeiten 4.0, digitale Arbeit gestalten“ zu diskutieren.
Unter anderem ging es dabei auch um den sich wandelnden Arbeitsmarkt. In einem ARD Interview mit dem DGB-Vorsitzenden Reiner Hoffmann setzte dieser dann wörtlich Solo- und Scheinselbständigkeit gleich. 
 

Die ISDV e.V. widerspricht mit allem Nachdruck den Äußerungen des DGB-Vorsitz Hoffmann. Es kann nicht sein, dass in Deutschland über 2,5 Millionen Menschen ohne deren Beteiligung am Verfahren gerichtet wird und ihnen ihr Lebens- und Arbeitsstil aberkannt wird. Die Interessengemeinschaft der selbständigen DienstleisterInnen in der Veranstaltungsbranche e.V. repräsentiert alle Selbständigen dieser Branche, die zum größten Teil aus selbständigen Einzelunternehmern besteht. Man muss hier keinen neuen Begriff wie „Solo-Selbständige“ erfinden und diesen schon gar nicht mit dem existenzvernichtenden Ausdruck „Scheinselbständige“ gleichsetzen.
§2 des Grundgesetzes sichert uns Deutschen zu, unsere Arbeit frei zu wählen sowie die Art und Weise deren Ausübung. Es darf nicht sein, dass sich Selbständige in rechtsfreiem Raum bewegen, weil die Deutsche Rentenversicherung ohne verbindlichen Kriterienkatalog und in undurchsichtigen Verfahren beurteilt, ob jemand als selbständig einzustufen sei oder nicht.
Dass sich in Themen wie z.B. der sozialen Absicherung, Ruhestand und Verdienst etwas tun muss, ist offensichtlich. Darum kümmern sich bislang jedoch nur die Verbände der Selbständigen. Diese erhalten dabei von der Regierung keinerlei Rückendeckung. Wir werden nicht einmal angehört. Gewerkschaften und Arbeitgeber diskutieren über unsere Zukunft, ohne zu wissen wie unsere Welt aussieht. Das muss sofort aufhören!
 
Die wenigsten Einzelunternehmer der Veranstaltungsbranche sind Opfer von Arbeitgeberwillkür. Wir arbeiten selbständig, weil wir es wollen. Die Veranstaltungswirtschaft ist die drittgrößte Branche Europas gemäß der letztjähriger EU-Studie „Wachstum schaffen – Märkte der Kultur- und Kreativwirtschaft in der EU“. Diese Branche lebt von Selbständigen. Das ist über Jahre gewachsen und tief in der Branche verwurzelt. Bei uns ist Arbeit 4.0 und Digitalisierung schon lange angekommen und vollzogen. Ohne Digitalisierung und das Einbeziehen der daraus resultierenden Änderungen in der Arbeitswelt, wäre unsere Branche nicht fähig, jeden Tag Höchstleistungen zu erbringen und sich den immer wechselnden Gegebenheiten anzupassen. Die Freizeit der Anderen basiert auf unserer Arbeit – der Arbeit der Selbständigen.
 
Die ISDV e.V. fordert die Vertreter der Bundesregierung dazu auf, sich mit uns – den Verbänden der Selbständigen unterschiedlichster Branchen  – an einen Tisch zu setzen und unsere Seite zu hören, bevor unsere Existenz rücksichtslos und ignorant zerstört wird. 
Wir laden Sie herzlich zu uns ein, um ein Gespräch darüber zu führen, wie wir Einzelunternehmer leben und arbeiten und wie Ihre Bemühungen, die Arbeitswelt zu verbessern, die unsere zerstört.
 
Mehr Information über das Einzelunternehmertum – auch für Regierungen – gibt es bei uns! 
Die ISDV e.V.

 

Interview mit Marcus Pohl und Merten Wagnitz im neuen Production Partner

Auf der Prolight&Sound hat uns Harry Heckendorf vom Fachmagazin Production Partner am Stand besucht und die Vorstände Marcus Pohl und Merten Wagnitz interviewt. Der Artikel und das Interview sind in der neuen Ausgabe von Production Partner zu lesen.

http://www.production-partner.de/blog/production-partner-ausgabe-62015/

Die Ausgabe gibt es am Kiosk oder als digitale Version – Bestellen und Lesen!